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Säure-Basen-Gleichgewicht —
Zink im wissenschaftlichen Blick

Magnesiakraft beleuchtet die Bedeutung von Zink für den normalen Säure-Basen-Stoffwechsel — auf Grundlage wissenschaftlich geprüfter EU-Angaben.

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Was ist der Säure-Basen-Stoffwechsel?

Der Säure-Basen-Stoffwechsel umfasst sämtliche biochemischen Vorgänge, die den pH-Wert im menschlichen Körper in einem engen physiologischen Bereich halten. Das Blut weist normalerweise einen pH-Wert von 7,35 bis 7,45 auf — eine geringfügige Abweichung kann die Funktion von Enzymen und Zellprozessen beeinträchtigen.

Drei wesentliche Puffersysteme arbeiten dabei zusammen: das Bicarbonat-Puffersystem im Blut, das Phosphat-Puffersystem in den Zellen und die Proteinpuffer, die durch ihre Aminosäureseitenketten Wasserstoffionen aufnehmen oder abgeben können. Die Nieren und die Lunge sind zusätzlich an der langfristigen Regulation beteiligt.

Bestimmte Mineralien tragen gemäß wissenschaftlicher Bewertung durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) zu einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel bei. Für Zink wurde eine entsprechende gesundheitsbezogene Angabe von der EU-Kommission zugelassen.


Zink — dokumentierter Beitrag zum Säure-Basen-Haushalt

Zink verfügt über eine von der EU zugelassene gesundheitsbezogene Angabe zum normalen Säure-Basen-Stoffwechsel.

Zn

Zink als Kofaktor

Zink ist ein essenzielles Spurenelement, das in mehr als 300 Enzymsystemen als Kofaktor fungiert. Im Kontext des Säure-Basen-Stoffwechsels ist Zink Bestandteil der Carboanhydrase — eines Enzyms, das die reversible Umwandlung von Kohlendioxid und Wasser zu Bicarbonat und Wasserstoffionen katalysiert.

„Zink trägt zu einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel bei“

Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012

pH

Physiologische Bedeutung

Die Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichts ist eine Voraussetzung für die normale Funktion zahlreicher Stoffwechselprozesse. Enzyme arbeiten nur innerhalb enger pH-Bereiche optimal, und auch Transportproteine im Blut sind auf ein stabiles Milieu angewiesen.

Die Pufferkapazität des Blutes, die Ausscheidungsleistung der Nieren und die Atemregulation der Lunge wirken dabei zusammen.


Die Carboanhydrase: Wo Zink auf den pH-Wert trifft

Die Carboanhydrase gehört zu den am besten erforschten zinkhaltigen Enzymen. Sie katalysiert die Reaktion CO₂ + H₂O ⇌ HCO₃⁻ + H⁺ und ist damit direkt am Bicarbonat-Puffersystem beteiligt. Im menschlichen Körper existieren mindestens 16 verschiedene Isoformen dieses Enzyms, die in unterschiedlichen Geweben vorkommen:

In jedem aktiven Zentrum der Carboanhydrase befindet sich ein einzelnes Zink-Ion, das durch drei Histidinreste und ein Wassermolekül koordiniert wird. Ohne dieses Zink-Ion verliert das Enzym seine katalytische Fähigkeit.

Zink und die renale Säureausscheidung

Die Nieren sind das wichtigste Organ für die langfristige Regulation des Säure-Basen-Haushalts. Täglich filtern sie etwa 4.320 mmol Bicarbonat aus dem Blut, von denen nahezu 100 % rückresorbiert werden müssen, um eine metabolische Azidose zu verhindern.

Die Carboanhydrase in den Nierentubuli spielt bei diesem Vorgang eine dokumentierte Funktion, da sie sowohl an der luminalen als auch an der basolateralen Seite der Tubuluszellen aktiv ist. Darüber hinaus scheiden die Nieren überschüssige Säure in Form von Ammoniumionen und titrierbarer Säure aus.

Gemäß der EU-Verordnung besteht folgender wissenschaftlich geprüfter Zusammenhang:

„Zink trägt zu einem normalen Säure-Basen-Stoffwechsel bei“ — Gemäß Verordnung (EU) Nr. 432/2012

Tagesbedarf und natürliche Quellen

Der Referenzwert für die tägliche Zinkzufuhr liegt gemäß der EU-Verordnung 1169/2011 bei 10 mg. Zahlreiche Lebensmittel enthalten Zink in verschiedenen Konzentrationen. Austern gelten mit 22–40 mg pro 100 g als reichhaltigste Quelle, gefolgt von Kürbiskernen (7–8 mg), Rindfleisch (4–6 mg) und Cashewkernen (5–6 mg).

Die Bioverfügbarkeit von Zink wird durch verschiedene Nahrungsbestandteile beeinflusst. Phytinsäure in Getreide und Hülsenfrüchten kann die Absorption vermindern, während tierisches Protein die Aufnahme begünstigen kann. Methoden wie Fermentation, Keimung und Einweichen können den Phytinsäuregehalt reduzieren.


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